Akti­ons­plan Ener­gie­ef­fi­zi­enz

Mit dem Natio­na­len Akti­ons­plan Ener­gie­ef­fi­zi­enz (NAPE) unter­nimmt das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie den Ver­such, nicht nur den Bür­ger, son­dern auch Fir­men und Unter­neh­men zu moti­vie­ren, Ener­gie bes­ser zu nut­zen und effi­zi­en­ter mit ihr umzu­ge­hen.

Akti­ons­plan Ener­gie­ef­fi­zi­enz

Der NAPE stellt eine umfas­sen­de Stra­te­gie dar, mit der dazu bei­getra­gen wer­den soll, dass Deutsch­land sei­ne Effi­zi­enz- und Kli­ma­zie­le erreicht und bis 2020 Ener­gie in Höhe von 390 bis 460 Peta­joule ein­spart. Beson­ders wird in die­sem Akti­ons­pro­gramm auf den Aus­bau der Infor­ma­ti­ons- und Bera­tungs­an­ge­bo­te Wert gelegt. Dabei wird argu­men­tiert: Nur wenn der Unter­neh­mer weiss, wo Ener­gie­ein­spar­po­ten­ti­al vor­han­den ist, kann die­ses auch genutzt wer­den. In einer Viel­zahl von Haus­hal­ten und Unter­neh­men ist nicht bekannt, wie­viel Ener­gie ver­braucht wird. Allen­falls lie­gen gro­be Anga­ben oder auch Schät­zun­gen vor. Genau­so fehlt das Wis­sen, mit wel­chen Metho­den bzw. Maß­nah­men der Ener­gie­ver­brauch und die Kos­ten gesenkt wer­den kön­nen. Im Rah­men des Akti­ons­pro­gramms sol­len mit Hil­fe einer Ener­gie­be­ra­tung ren­ta­ble Mög­lich­kei­ten der Ener­gie­ein­spa­rung auf­ge­zeigt wer­den und gleich­zei­tig damit Fehl­in­ves­ti­tio­nen ver­mie­den wer­den.

EnergiemanagementDoch für eine genaue Ana­ly­se des Ener­gie­ver­brauchs ist eine detail­lier­te Daten­er­fas­sung not­wen­dig, die auf das jewei­li­ge Unter­neh­men abge­stimmt ist. So sind bei einem Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men ande­re Anfor­de­run­gen an die Daten­er­fas­sung bezüg­lich des Ener­gie­ver­brauchs zu stel­len als bei einem pro­du­zie­ren­den Unter­neh­men, des­sen Maschi­nen einen Groß­teil der vom Unter­neh­men bezo­ge­nen Ener­gie bedür­fen. Für die­ses Ener­gie­da­ten­ma­nage­ment bie­ten sich spe­zi­el­le Ana­ly­tik­sys­te­me an, die auf das Bedürf­nis der jewei­li­gen Fir­ma zuge­schnit­ten sind und die diver­se Mög­lich­kei­ten zur Daten­er­fas­sung im Bereich Ener­gie­ef­fi­zi­enz bereit­hal­ten. Indi­vi­du­ell abge­stimmt auf die Anfor­de­run­gen ist mit dem intel­li­gen­ten Ener­gie­da­ten­ma­nage­ment sowohl der grund­le­gen­de Bericht mit manu­el­ler Daten­er­fas­sung als auch die detail­lier­te Ana­ly­se auf Maschi­nen­ebe­ne mög­lich. Die ver­schie­de­nen Ener­gie­da­ten­ma­nage­ment­funk­tio­nen und Ana­ly­se­tools sind in vier Pake­te geschnürt, mit denen eine schnel­le, kos­ten­güns­ti­ge Lösung ange­bo­ten wer­den kann – aber auch für den Bedarf eines hoch­ent­wi­ckel­ten Ener­gie­da­ten­ma­nage­ment­sys­tems steht die pas­sen­de Lösung bereit.

Ohne kon­kre­te Daten über den Ener­gie­ver­brauch fehlt das Wis­sen – und damit auch die Grund­vor­aus­set­zung – zur Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz. Letzt­end­lich schlägt sich die opti­mier­te Ener­gie­nut­zung und deren Ein­spa­rung auf den Erfolg und den Gewinn des Unter­neh­mens nie­der. So äußert sich das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie im NAPE dahin­ge­hend, dass Inves­ti­tio­nen in Ener­gie­ef­fi­zi­enz für Unter­neh­men nicht nur Ener­gie­kos­ten ein­spart, son­dern auch ihre Wett­be­werbs­fä­hig­keit stärkt und Ren­di­te erwirt­schaf­tet.