Kli­ma­schutz auch nach Trumps Ent­schei­dung

Der Prä­si­dent der USA hat ange­kün­digt, vom Kli­ma-Abkom­men von Paris zurück­zu­tre­ten. Doch trotz die­ses Aus­stiegs ist welt­weit betont wor­den, wei­ter­hin an dem Abkom­men fest­hal­ten zu wol­len.

Kli­ma­schutz auch nach Trumps Ent­schei­dung

Kli­ma-Abkom­men von Paris

Das Über­ein­kom­men von Paris stammt vom 12. Dezem­ber 2015 und hat den glo­ba­len Kli­ma­schutz in der Nach­fol­ge des Kyo­to-Pro­to­kolls als Ziel. Vor­al­lem soll die glo­ba­le Erwär­mung auf unter 2 Grad Cel­si­us begrenzt wer­den, damit die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels sich redu­zie­ren. Das Über­ein­kom­men von Paris ist welt­weit aner­kannt. Ledig­lich Nica­ra­gua, Syri­en und die USA erken­nen es nicht an.

Klimaschutz auch nach Trumps Entscheidung

Maß­nah­men zum Kli­ma­schutz

Auch in der Bun­des­re­pu­blik wird an den Zie­len des Abkom­mens fest­ge­hal­ten. So betont die Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin, dass sich der Kli­ma­schutz von Trumps Ent­schei­dung nicht auf­hal­ten las­se.
So wer­den durch das Ein­spa­ren von Ener­gie und die Nut­zung kos­ten­lo­ser Roh­stof­fe wie Son­ne und Wind nicht nur die Aus­wir­kun­gen des Kli­ma­wan­dels ver­rin­gert, son­dern auch die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung vor­an­ge­trie­ben. Im Grün­buch Ener­gie­ef­fi­zi­enz des BMWi wird die Ener­gie­ef­fi­zi­enz und der Aus­bau erneu­er­ba­rer Ener­gien als Grund­pfei­ler für eine erfolg­rei­che Kli­ma­po­li­tik und die Trans­for­ma­ti­on in eine treib­haus­gas­neu­tra­le Gesell­schaft ange­se­hen. Durch eine Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz wer­den z.B. Resour­cen und Kos­ten ein­ge­spart. Auch der Koh­len­di­oxid-Aus­stoß wird mit Hil­fe einer effek­ti­ven Ener­gie­nut­zung ver­rin­gert. Jede Maß­nah­me zur Ener­gie­ef­fi­zi­enz ist also ein Bei­trag zum Kli­ma­schutz.

Stei­ge­rung der Ener­gie­ef­fi­zi­enz durch Haus­däm­mung

Gera­de in der war­men Jah­res­zeit bie­tet es sich an, in den eige­nen vier Wän­den die Ener­gie­ef­fi­zi­enz z.B. durch Wär­me­dämm-Maß­nah­men zu erhö­hen. Wer im Win­ter Heiz­ener­gie spa­ren möch­te, der führt im Som­mer die erfor­der­li­chen Arbei­ten durch: Neben der Erneue­rung der Hei­zungs­an­la­ge kön­nen auch Wand- und Dach­iso­lie­run­gen den Ener­gie­ver­brauch sen­ken. Einen nicht zu unter­schät­zen­den Bei­trag zur Ein­spa­rung kann auch der Aus­tausch von ver­al­te­ten Fens­tern sein. Neue mehr­fach­ver­glas­te Fens­ter hal­ten im Win­ter die Wär­me im Haus und hei­zen nicht die Umge­bung mit auf. Ver­stärkt wird die iso­lie­ren­de Wir­kung neu­er Fens­ter durch den Ein­bau pas­sen­der Jalou­sien. So bie­ten eini­ge Her­stel­ler zum Fens­ter auch das idea­le Rol­lo an. Bei Velux-Jalou­sien ist eine Kom­bi­na­ti­on mit ande­ren Velux-Pro­duk­ten ohne Pro­ble­me mög­lich. Das Velux-Fens­ter mit Jalou­sie hält im Som­mer die Hit­ze drau­ßen und im der kal­ten Jah­res­zeit die Wär­me im Gebäu­de. So wird im Win­ter Heiz­ener­gie gespart und im Som­mer der Ein­satz des Kli­ma­ge­rä­tes mini­miert.

Ener­gie­ef­fi­zi­enz beim Neu­bau

Doch nicht nur der­je­ni­ge, der bereits ein (älte­res) Eigen­heim besitzt kann einen Bei­trag zum Kli­ma­schutz leis­ten, son­dern auch der­je­ni­ge, der sich gera­de ent­schlos­sen hat, ein Haus zu kau­fen bzw. zu bau­en. Unter­stüt­zung bie­tet das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um bei der Umset­zung eines Gebäu­des, das kli­ma­neu­tral bewohnt wer­den kann: das Effi­zi­enz­haus Plus. Hier kommt nicht eine bestimm­te Tech­no­lo­gie zum Tra­gen, son­dern es kön­nen viel­fäl­ti­ge, intel­li­gen­te Kom­bi­na­tio­nen von ener­gie­ef­fi­zi­en­ten Bau­tech­no­lo­gien und erneu­er­ba­ren Ener­gie­ge­winn­sys­te­men ein­ge­setzt wer­den.

För­de­rung

Nicht zu unter­schät­zen ist die staat­li­che För­de­rung bei der Haus­sa­nie­rung. Damit das Ziel des Kli­ma-Abkom­mens von Paris auch erreicht wer­den, sind zahl­rei­che Hilfs­pro­gram­me gegrün­det wor­den, die nicht nur mit Rat und Tat, son­dern auch mit finan­zi­el­len Mit­teln die Ener­gie­ef­fi­zi­enz alter bestehen­der Häu­ser ver­bes­sern sol­len. Beson­ders bei der KfW-Bank lohnt sich für sanie­rungs­wil­li­ge Eigen­heim­be­sit­zer eine Anfra­ge.