Strom­spie­gel 2016

Anhand des Strom­spie­gels für Deutsch­land kann jeder Haus­halt sei­nen Strom­ver­brauch und damit auch sein Ein­spar­po­ten­ti­al ein­schät­zen.

Strom­spie­gel 2016

Das Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­um hat den aktu­el­len Strom­spie­gel 2016 zusam­men mit Part­nern aus der Wirt­schaft, For­schung und dem Ver­brau­cher­schutz im April die­sen Jah­res bekannt gege­ben. Dar­in wer­den bun­des­weit Ver­gleichs­wer­te für den Strom­ver­brauch in Pri­vat­haus­hal­ten ver­öf­fent­licht. Aus­ge­wer­tet wor­den sind ca. 144.000 Daten von Haus­hal­ten, bei denen die jewei­li­ge Haus­halts­grö­ße, die Gebäu­de­art und auch die Warm­was­ser­be­rei­tung in die Bewer­tung mit ein­ge­flos­sen sind. Zur Ein­schät­zung des eige­nen Strom­ver­brauchs, sind die Daten in Kate­go­rien von A (sehr gerin­ger Ver­brauch) bis G (sehr hoher Ver­brauch) ein­ge­teilt wor­den. Der durch­schnitt­li­che Jah­res­ver­brauch pro Per­son liegt bei 1.400 kWh, ändert sich ledig­lich ein Kri­te­ri­um wie z.B. die Warm­was­ser­be­rei­tung durch Strom, stei­gert sich der Strom­be­darf um 27 %.

Die Ver­öf­fent­li­chung des Strom­spie­gels erfolgt als Teil der Strom­sparin­itia­ti­ve des Bun­des­um­welt­mi­nis­te­ri­ums. Im Rah­men die­ser Initia­ti­ve wird den Ver­brau­chern eine umfang­rei­che Hil­fe­stel­lung ange­bo­ten, die von spe­zi­el­len Tipps zum Strom­spa­ren bis hin zu Bera­tungs­an­ge­bo­ten vor Ort und einem Strom-Check reicht. Strom­spa­ren, so die Bun­des­um­welt­mi­nis­te­rin, zäh­le zu den zen­tra­len Maß­nah­men im Bereich des Kli­ma­schut­zes, bei der sich jeder bereits durch gerin­ge Ver­än­de­run­gen wie z.B. den Ein­satz von spar­sa­men LED-Lam­pen betei­li­gen kann.

Schon der Aus­tausch einer her­kömm­li­chen Glüh- oder Halo­gen­lam­pe in einem Bereich des Hau­ses, in dem sie län­ger als eine Stun­de pro Tag in Betrieb ist, wirkt sich erheb­lich auf den jähr­li­chen Strom­ver­brauch aus. Wer­den alle Leucht­mit­tel durch Ener­gie­spar­lam­pen oder LED-Lam­pen ersetzt, kann sich der Strom­ver­brauch bei einem Zwei-Per­so­nen-Haus­halt jähr­lich um ca. 270 kWh Strom ver­rin­gern.

Die Aus­wahl an Ener­gie­spar­lam­pen und LEDs ist inzwi­schen so groß, dass jeder Ver­brau­cher sei­ne gewünsch­te Form erhal­ten kann. Dar­über hin­aus wird auch die Pro­dukt­pa­let­te für die unter­schied­lichs­ten Anwen­dungs­be­rei­che immer grö­ßer. So las­sen sich die inef­fi­zi­en­ten Leucht­stoff- bzw. Neon­röh­ren durch LED-Röh­ren erset­zen, wodurch der Ein­satz auch in Betrie­ben und Unter­neh­men von Inter­es­se ist. Laut eines Her­stel­lers ver­spre­chen sol­che Leuch­ten eine Ener­gie­er­spar­nis von bis zu 70% und eine Halt­bar­keit von bis zu 70.000 Stun­den, auch im Dau­er­be­trieb. Eine hel­le und pro­fes­sio­nel­le Aus­leuch­tung wäh­rend des 24 Stun­den Betriebs wird mit die­sen neu­en LED-Röh­ren gewähr­leis­tet. Je nach Anfor­de­run­gen und Ein­satz­ort (Büro, Lager­hal­le oder auch Feuch­träu­me) sind mit die­sen Leucht­mit­teln auch ver­schie­de­ne Abstrahl­win­kel, Wat­ta­gen, Licht­far­ben und Abde­ckun­gen zu rea­li­sie­ren.