Alternative Energiegewinnung

Bei dem Begriff „alter­na­tive Energiegewin­nung“ oder „erneuer­bare Energie“ wird an Wind, Wass­er und an Sonne gedacht. Ger­ade in Zeit­en von hohen Strompreisen und defek­ten Atom­kraftwerken wird die pri­vate Energiegewin­nung aus erneuer­baren Energien immer beliebter. Alter­na­tiv­en mit­tels Sonne und Wind find­en auch pri­vat mit steigen­der Ten­denz häu­fig Anwen­dung.

Alternative Energiegewinnung

Solarenergie vs. Windenergie

Alternative EnergiegewinnungDie Solaren­ergie hat sich in bere­its vie­len pri­vat­en Haushal­ten durchge­set­zt und kann als zusät­zlich­er Energieliefer­ant nicht nur auf dem Dach, son­dern mit­tler­weile auch in die Gebäude­teile selb­st inte­gri­ert wer­den. Die soge­nan­nten Dünnschicht-Pho­to­voltaikan­la­gen wer­den nicht auf einzel­nen Bauteilen, son­dern direkt in die Bauteile inte­gri­ert. So kön­nen beispiel­sweise Dachkon­struk­tio­nen als Energieliefer­ant dienen, ohne dass das äußere Erschei­n­ungs­bild gestört wird. Auch gehört die Wind­kraft zu ein­er der ältesten Energiefor­men, die genutzt wird. Winden­ergie hat sich zwar weltweit etabliert, ist jedoch für die pri­vat­en Haushalte weniger geeignet. In Rela­tion zu dem aufzubrin­gen­den Aufwand ist der let­z­tendliche Ertrag näm­lich zu klein. Außer­dem ist es beson­ders schwierig, die Winden­ergie pri­vat zu nutzen, da das Win­drad stets an die Wind­stärke vor Ort angepasst wer­den muss. Da diese stets vari­iert, stellt das Nutzen der Energie aus Wind ein Prob­lem dar. Ist das Win­drad näm­lich falsch eingestellt, kann es bei zu starkem Wind zer­stört oder beschädigt wer­den. Gle­ichzeit­ig kann das Rad eventuell bei zu schwachem Wind erst gar nicht arbeit­en. Des Weit­eren existieren im Bezug auf Win­dräder viele Regelun­gen und Bes­tim­mungen für die Größe und Höhe der Anlage, welche sich von Bun­des­land zu Bun­des­land unter­schei­den. Für den pri­vat­en Nutzer ist die Sonnenen­ergie also um einiges prof­itabler.

Photovoltaik für den privaten Nutzer

Die Pho­to­voltaikan­lage eignet sich im Prinzip für jeden, dem eine entsprechende Fläche für die Anbringung zur Ver­fü­gung ste­ht. Find­en Sie Druck­aus­gle­ich­se­le­mente, damit die Anlage für einen lan­gen Zeitraum für Strom sor­gen kann und nicht durch Kon­den­sa­tion beschädigt wird. Der mit der Anlage gewonnene Strom kann zum einen in das all­ge­meine Strom­netz geschleust wer­den oder zum anderen für den Eigenbe­darf ver­wen­det wer­den. Noch vor ein paar Jahren wurde häu­fig der Strom in das all­ge­meine Netz geleit­et, allerd­ings wird dieser Strom heutzu­tage nicht mehr so hoch vergütet, wie dies noch vor einiger Zeit der Fall war. Die Folge ist, dass die meis­ten Besitzer ein­er Pho­to­voltaikan­lage den Strom lediglich für die Selb­stver­sorgung nutzen. Um die Anlage den­noch finanzieren zu kön­nen, beste­ht die Möglichkeit, diese mit­tels gün­stiger Kred­ite der KfW-Förder­bank zu unter­stützen. Natür­lich soll­ten Sie die Finanzierungsmöglichkeit­en im Voraus klären, damit es für Sie während des Baus oder im Nach­hinein keine über­raschen­den Kosten gibt. Ins­ge­samt stellt eine solche Anlage eine umwelt­fre­undliche Alter­na­tive zu der üblichen Stromerzeu­gung dar, da die Sonne eine Energiequelle ist, die keine CO2-Emis­sio­nen erzeugt und zudem ohne Begren­zung ver­füg­bar ist. Der Ver­brauch von Gas und Öl kann auf diesem Weg um ein Vielfach­es reduziert wer­den. Jedoch soll­ten Sie auch daran denken, Ihre Anlage best­möglich auszuricht­en, damit diese beson­ders effek­tiv arbeit­en kann. Außer­dem kann es sein, dass nach eini­gen Jahren der Wech­sel­richter nicht mehr funk­tion­iert. Dieser ist für die Umwand­lung der Energie zuständig und muss daher in diesem Fall unbe­d­ingt aus­ge­tauscht wer­den, welch­es erneute Kosten verur­sacht. Der finanzielle Ein­satz wird jedoch ins­ge­samt in den unge­fähr 20 Jahren, in denen die Anlage funk­tion­stätig ist, in den meis­ten Fällen mehr als voll­ständig wieder aus­geglichen.