Ener­gie­spei­cher

Die in Deutsch­land beschlos­se­ne Ener­gie­wen­de beinhal­tet nicht nur die voll­kom­me­ne Abkehr von der Nukle­ar­ener­gie hin zu den erneu­er­ba­ren Ener­gien, son­dern auch einen effi­zi­en­te­ren Umgang mit die­ser Ener­gie.

Ener­gie­spei­cher

Nach einer Mit­tei­lung des Bun­des­wirt­schafts­mi­nis­te­ri­ums ist das Ziel bis 2050 einen 80 %igen Anteil der benö­tig­ten Ener­gie aus erneu­er­ba­ren Ener­gie­quel­len wie Wind, Was­ser, Son­ne oder Bio­mas­se gewin­nen zu kön­nen. Gleich­zei­tig soll der Ener­gie­ver­brauch mini­miert wer­den. Mit der Hin­wen­dung zu die­sen Ener­gie­quel­len sind auch neue Schwie­rig­kei­ten zu bewäl­ti­gen: Die Spei­che­rung der gewon­ne­nen Ener­gie. Damit die Ener­gie­wen­de wei­ter vor­an­schrei­tet, sind vom Staat immer wie­der diver­se För­der­pro­gram­me initi­iert wor­den. So exis­tiert seit Febru­ar 2016 vom Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie ein Pro­gramm zur För­de­rung von sta­tio­nä­ren und dezen­tra­len Bat­te­rie­spei­cher­sys­te­men zur Nut­zung in Ver­bin­dung mit Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen [1]. Damit soll einer­seits die Markt­ent­wick­lung von sta­tio­nä­ren Bat­te­rie­spei­cher­sys­te­men zur Spei­che­rung von elek­tri­scher Ener­gie und die sys­tem­dienli­che Ein­spei­sung von Strom aus Pho­to­vol­ta­ik-Anla­gen geför­dert wer­den, ande­rer­seits soll die Tech­no­lo­gie­ent­wick­lung sta­tio­nä­rer Bat­te­rie­spei­cher­sys­te­me eta­blie­ren und beschleu­nigt wer­den.

Doch nicht nur im Gro­ßen soll die Ener­gie­wen­de gelin­gen, son­dern auch jeder ein­zel­ne Ver­brau­cher kann einen Bei­trag dazu leis­ten. Im Bereich Ener­gie­spei­cher stellt sich die Fra­ge, war­um kei­ne wie­der­auf­lad­ba­ren Bat­te­rien für die all­täg­li­chen, klei­nen elek­tro­ni­schen Gerä­te nut­zen? Ob Fern­be­die­nung, Taschen­lam­pe oder Rasie­rer – über­all wird eine Bat­te­rie benö­tigt. Wäh­rend nor­ma­le Bat­te­rien aber nach ein­ma­li­ger Benut­zung leer sind und ent­sorgt wer­den müs­sen, haben wie­der­auf­lad­ba­re Akkus eine wesent­lich län­ge­re Lebens­dau­er. Wer­den bei der Ver­wen­dung des Lade­ge­rä­tes eini­ge wich­ti­ge Din­ge beach­tet, kann auch das Aus­wir­kun­gen auf die Lebens­dau­er haben. Infor­ma­ti­ve Hin­wei­se zur effek­ti­ven Ver­wen­dung von Lade­ge­rä­ten fin­det man im Inter­net. Bei­spiels­wei­se soll­te das Akku mög­lichst direkt vor dem Gebrauch auf­ge­la­den wer­den. Außer­dem begüns­tigt eine küh­le Umge­bungs­tem­pe­ra­tur die Lebens­dau­er. In der Regel ist es durch­aus sinn­voll, sich ein Uni­ver­sal­la­de­ge­rät anzu­schaf­fen, da sich in jedem Haus­halt diver­se klei­ne bat­te­rie­be­trie­be­ne Gerä­te befin­den. Ein hoch­wer­ti­ges Lade­ge­rät, das über eini­ge Zusatz­funk­tio­nen ver­fügt, kann für einen Haus­halt eine sinn­vol­le Inves­ti­ti­on sein – wenn das Preis-Leis­tungs­ver­hält­nis stimmt. Doch man soll­te nicht ver­ges­sen, dass auch wie­der­auf­lad­ba­re Bat­te­rien kei­ne unbe­grenz­te Lebens­dau­er haben.

  1. BAnz AT 29.02.2016, B1[]