Globaler Atlas für Solar- und Windenergie

Der erste Pro­to­typ eines Glob­alen Atlas für Solar- und Winden­ergie wurde heute in Lon­don vorgestellt. Der Atlas wurde unter anderem von Deutsch­land angeregt und wird derzeit unter deutsch­er Beteili­gung entwick­elt. Die Präsen­ta­tion erfol­gte auf ein­er hochrangig beset­zten inter­na­tionalen Energiekon­ferenz. Auf dieser Kon­ferenz berat­en auf Ein­ladung Großbri­tan­niens und der USA die Energiem­i­nis­ter und hochrangige Regierungsvertreter der großen Kohlen­diox­id-Emit­ten­ten die weltweite Förderung von kohlen­stof­far­men Energien.

Globaler Atlas für Solar- und Windenergie

Der Glob­ale Atlas verbindet existierende Daten­banken zu Solar- und Wind­po­ten­tialen aus der ganzen Welt und stellt diese in einem freiver­füg­baren Inter­net­por­tal zur Ver­fü­gung. Das Por­tal stellt Infor­ma­tio­nen für Nutzer aus Poli­tik, Wirtschaft und Wis­senschaft bere­it. Die im Atlas enthal­te­nen Dat­en sollen zum ver­stärk­ten Aus­bau erneuer­bar­er Energien und der Erschließung neuer Märk­te weltweit beitra­gen. Unter der Leitung der Inter­na­tionalen Organ­i­sa­tion für Erneuer­bare Energien (IRENA) wird das Pro­jekt in den näch­sten Jahren weit­er aus­ge­baut. Der Atlas kann damit als wichtiges Instru­ment auf dem Weg in das glob­ale Zeital­ter der erneuer­baren Energien dienen.

Der Glob­ale Atlas für Solar- und Winden­ergie ist das Pro­dukt ein­er erfol­gre­ichen mul­ti­lat­eralen Koop­er­a­tion. Angestoßen von den Regierun­gen Deutsch­lands, Däne­marks und Spaniens wird der Atlas derzeit unter der Koor­di­na­tion IRE­NAs entwick­elt. Forschungsin­sti­tute wie das Deutsche Zen­trum für Luft- und Raum­fahrt (DLR) und weit­ere inter­na­tionale Organ­i­sa­tio­nen wie das UN-Umwelt­pro­gramm (UNEP) sind beteiligt.

Während der Energiekon­ferenz in Lon­don, dem drit­ten „Clean Ener­gy Min­is­te­r­i­al“, bekräftigten weit­ere Län­der wie die USA, Aus­tralien, Frankre­ich, Indi­en, Mexiko, Nor­we­gen, Südafri­ka, die Vere­inigten Ara­bis­chen Emi­rate und Großbri­tan­nien ihre Unter­stützung am Auf­bau des Glob­alen Atlas.