Vor­tei­le von Öko­strom – Gutes tun für die Umwelt

Im Zeit­al­ter des Kli­ma­wan­dels wird alter­na­ti­ven Strom­quel­len immer mehr Bedeu­tung zuge­mes­sen. Zahl­rei­che Haus­hal­te ent­schlie­ßen sich zum Wech­sel auf güns­ti­gen Öko­strom oder Öko­gas. Im Fol­gen­den wird erläu­tert, wel­che Vor­tei­le die Nut­zung alter­na­ti­ver Ener­gie­quel­len für die Natur und die Umwelt hat und wel­cher Bei­trag dar­über hin­aus für die Wirt­schaft geleis­tet wird. 

Vor­tei­le von Öko­strom – Gutes tun für die Umwelt

Öko­strom und Öko­gas

Als Öko­strom unter­schei­det sich von kon­ven­tio­nel­lem Strom durch die Art, wie er gewon­nen wird. Dies geschieht durch die Umwand­lung von Son­nen- und Wind­ener­gie, Was­ser­kraft, Erd­wär­me oder Bio­mas­se, aus der Bio­gas gewon­nen wird, in elek­tri­sche Ener­gie. Es wer­den also erneu­er­ba­re Ener­gie­quel­len ver­wen­det und fos­si­le Roh­stof­fe geschont. Aller­dings ist dies nur einer der Vor­tei­le, die Öko­strom gegen­über kon­ven­tio­nell erzeug­tem Strom hat. 

Aus­wir­kun­gen des Öko­stroms auf die Umwelt

Im Gegen­satz zu her­kömm­li­chem Strom wer­den bei der Erzeu­gung von Öko­strom und Öko­gas kei­ne fos­si­len Roh­stof­fe ver­brannt. Damit wer­den die­se Ener­gie­quel­len, wie Öl, Gas und Koh­le, geschont, was mit einem gro­ßen Vor­teil für die Umwelt ein­her­geht, da die Erzeu­gung von Öko­strom CO2-neu­tral ist und damit kei­ne Belas­tung in Form von Koh­len­di­oxid für die Umwelt dar­stellt. Kli­ma­po­li­ti­sche Zie­le kön­nen daher durch den Wech­sel auf Öko­strom und Öko­gas erreicht wer­den und gleich­zei­tig blei­ben die fos­si­len Roh­stof­fe erhal­ten, wel­che nur so lan­ge zur Ver­fü­gung ste­hen wer­den, bis sie voll­kom­men abge­baut sind. Somit wird die Natur nicht belas­tet, wenn güns­ti­ger Öko­strom bezo­gen wird, und es ent­ste­hen kei­ne nega­ti­ven Aus­wir­kun­gen auf das Kli­ma. Wer sich für Öko­strom oder ‑Gas ent­schei­det, kann gleich­zei­tig sei­nen Koh­len­di­oxid­aus­stoß um 80% sen­ken. Die Umwelt­ver­schmut­zung und damit ver­bun­de­ne Fol­gen wer­den durch Öko­strom eben­falls mini­miert, denn aus der hohen Belas­tung, die durch die Erzeu­gung von kon­ven­tio­nel­lem Strom ent­steht, resul­tie­ren Umwelt­ka­ta­stro­phen wie Über­schwem­mun­gen oder Tor­na­dos. 

Dar­über hin­aus geht von Öko­strom und Öko­gas kei­ne Gefahr für die Umwelt aus, wie es bei­spiels­wei­se bei Atom­kraft­wer­ken der Fall ist. Die­se ste­hen immer auch für ein gewis­ses Risi­ko, da der kleins­te Feh­ler Aus­lö­ser für einen Atom­un­fall sein kann. Gleich­zei­tig kön­nen die Kos­ten gesenkt wer­den, die beim Import von teu­rem Erd­öl ent­ste­hen. 

Arbeits­plät­ze schaf­fen mit Öko­strom und Öko­gas

Neben der Umwelt pro­fi­tiert auch die Wirt­schaft von Öko­strom und Öko­gas. Um die alter­na­ti­ven Ener­gien erzeu­gen zu kön­nen, ist es not­wen­dig, moder­ne Anla­gen zu bau­en, die den Anfor­de­run­gen gewach­sen und auf dem neus­ten Stand sind, was posi­ti­ve Aus­wir­kun­gen auf die Wirt­schaft hat, da so neue Arbeits­plät­ze geschaf­fen wer­den. Außer­dem sind die­se Anla­gen öko­lo­gisch unbe­denk­lich und haben kei­nen Scha­den auf die Natur, son­dern trei­ben unter Ande­rem die Ener­gie­wen­de vor­an. Dar­über hin­aus sol­len in Deutsch­land durch den Wech­sel auf Öko­strom und Öko­gas viel mehr Arbeits­plät­ze gewon­nen wer­den, als die her­kömm­li­che Atom­in­dus­trie bie­tet. Dies betrifft nicht nur die Strom­in­dus­trie direkt, auch bei Zulie­fer­er­be­trie­ben und wei­te­ren Gewer­ben wer­den Arbeits­plät­ze geschaf­fen. Je grö­ßer die Zahl der Wech­sel auf Öko­strom und Öko­gas ist, des­to mehr Gel­der wer­den außer­dem in die Erfor­schung und Pro­duk­ti­on der Anla­gen und Mög­lich­kei­ten inves­tiert, um den Strom effek­ti­ver und güns­ti­ger pro­du­zie­ren zu kön­nen, was bedeu­tet, dass sich jeder Wech­sel auf Öko­strom und Öko­gas auch auf den Preis aus­wirkt, den der End­ver­brau­cher bezahlt.