Photovoltaikanlagen - und die Gewährleistungsfristen

Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen – und die Gewähr­leis­tungs­fris­ten

Eine auf dem Dach einer Ten­nis­hal­le nach­träg­lich errich­te­te Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, die mit der Hal­le fest ver­bun­den ist, dient der Funk­ti­on der Hal­le, so dass die für Arbei­ten „bei Bau­wer­ken“ gel­ten­de lan­ge Ver­jäh­rungs­frist für Nach­er­fül­lungs­an­sprü­che von fünf Jah­ren, § 634a Abs. 1 Nr. 2 BGB*, Anwen­dung fin­det. In dem hier vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen fall

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Gefahrenübergang bei Lieferung und Montage einer Photovoltaikanlage

Gefah­ren­über­gang bei Lie­fe­rung und Mon­ta­ge einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge

Mit der Über­ga­be der ver­kauf­ten Sache geht die Gefahr des zufäl­li­gen Unter­gangs und der zufäl­li­gen Ver­schlech­te­rung auf den Käu­fer über, § 446 BGB. Dies gilt nach Ansicht des Land­ge­richts Frei­burg frei­lich nicht bei einem Ver­trag über die Lie­fe­rung und Mon­ta­ge einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge. Dabei kommt es nicht ent­schei­dend dar­auf an, ob

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Gewährleistungsfristen für mangelhafte Photovoltaikanlagen

Gewähr­leis­tungs­fris­ten für man­gel­haf­te Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen

Ansprü­che des Käu­fers wegen Man­gel­haf­tig­keit der Kom­po­nen­ten einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge, die der Käu­fer auf dem bereits vor­han­de­nen Dach einer Scheu­ne ange­bracht hat, um durch Ein­spei­sung des erzeug­ten Solar­stroms Ein­nah­men zu erzie­len, unter­lie­gen nicht der fünf­jäh­ri­gen Ver­jäh­rung nach § 438 Abs. 1 Nr. 2 Buchst. b BGB, son­dern der zwei­jäh­ri­gen Ver­jäh­rung nach § 438 Abs.

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Gewährleistungsfristen bei Photovoltaikanlagen

Gewähr­leis­tungs­fris­ten bei Pho­to­vol­ta­ik­an­la­gen

Kauf­recht­li­che Gewähr­leis­tungs­an­sprü­che aus der Lie­fe­rung man­gel­haf­ter Tei­le einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ver­jäh­ren in zwei Jah­ren. In dem jetzt vom Bun­des­ge­richts­hof ent­schie­de­nen Fall kauf­te die Klä­ge­rin im April 2004 von der Beklag­ten die Kom­po­nen­ten einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge. Die Beklag­te lie­fer­te die­se auf Anwei­sung der Klä­ge­rin im April 2004 direkt an einen Land­wirt aus, der

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