Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge und das reflek­tie­ren­de Sonnenlicht

Nicht jede Blen­dung von einer Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge muss ein Nach­bar hin­neh­men. So hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall ent­schie­den und eine anders­lau­ten­de Ent­schei­dung des Land­ge­richts Duis­burg geän­dert. Ein Grund­stücks­ei­gen­tü­mer sah wegen des stark blen­den­den Son­nen­lichts vom Nach­bar­dach die Nut­zungs­mög­lich­kei­ten sei­nes Grund­stü­ckes ganz erheb­lich beein­träch­tigt und klag­te. In der

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Die Kos­ten einer Photovoltaikanlage

Fin­det durch die Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf dem Nach­bar­haus eine Beein­träch­ti­gung durch Blen­dung statt, sind die­se zu dul­den, wenn die Beein­träch­ti­gun­gen nur unwe­sent­lich sind. Von einer „orts­üb­li­chen Benut­zung“ im Sin­ne von § 906 Abs. 2 BGB ist aus­zu­ge­hen, wenn auch die damit ver­bun­de­ne Beein­träch­ti­gun­gen in ähn­li­cher Art und Inten­si­tät für die Nach­barn in

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Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge auf der Dach­flä­che – und der Betriebsausgabenabzug

Auf­wen­dun­gen für eine Dach­sa­nie­rung sind mit Aus­nah­me der Spar­ren­ver­stär­kung nur zum Teil durch den Betrieb der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge ver­an­lasst. Soweit jedoch eine Auf­tei­lung man­gels geeig­ne­ter Auf­tei­lungs­kri­te­ri­en nicht mög­lich ist, sind die gesam­ten Auf­wen­dun­gen der pri­va­ten Sphä­re zuzu­ord­nen. Mit dem Betrieb der Pho­to­vol­ta­ik­an­la­ge in der Absicht, damit Gewinn zu erzie­len, erzielt der

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