2016 bringt Neuerungen auf dem Gebiet der Energie

Mit Beginn des Jahres 2016 hat es einige Änderun­gen im Energiebere­ich gegeben: Das “Anreizpro­gramm Energieef­fizienz”, kurz APEE, ist in diesem Jahr vom Bun­deswirtschaftsmin­is­teri­um ges­tartet wor­den, um Anreize für Mod­ernisierun­gen in Verbindung mit Heizungskellern zu schaf­fen. Darüber­hin­aus wird der Aus­bau der Strom­net­ze durch das Gesetz zur Änderung von Bes­tim­mungen des Rechts des Energieleitungs­baus in Angriff genom­men. Damit sollen unter anderem die neuen Stro­mau­to­bah­nen (sog. Höch­stspan­nungs-Gle­ich­strom-Über­tra­gungsleitun­gen) dem­nächst nicht als Freileitung son­dern vor­rangig als Erd­k­a­bel gebaut wer­den. Außer­dem erhöht sich in diesem Jahr die EEG-Umlage um 0,18 Cent/kWh.

2016 bringt Neuerungen auf dem Gebiet der Energie

Alle diese Neuerun­gen sor­gen für steigende Energiekosten für den Ver­brauch­er: Mit großer Wah­schein­lichkeit wer­den die meis­ten — wenn nicht sog­ar alle Net­z­be­treiber — die höhere EEG-Umlage durch Preis­er­höhun­gen an ihre Kun­den weit­ergeben. Auch die zu erwartenden steigen­den Net­zent­gelte auf­grund des teuren Aus­baus der Infra­struk­tur mit Erd­verk­a­belun­gen wer­den sich die Unternehmen wohl von den Ver­brauch­ern zurück­holen. Außer­dem wer­den sich mit der Nov­el­lierung des Kraft-Wärme-Kop­plungs­ge­set­zes (KWK-Gesetz)die Zuschüsse für die Umstel­lung von Kraft-Wärme-Kop­plungsan­la­gen von Kohle auf Gas ver­dop­peln, was zu ein­er Kosten­steigerung beim Ver­brauch­er führt.

Um den eige­nen Geld­beu­tel ent­las­ten zu kön­nen und die Kosten­spi­rale zu durch­brechen, gibt es nicht die eine richtige Maß­nahme. Vielmehr ist es möglich, mit ver­schiede­nen Maß­nah­men seine Stromkosten zu senken: Sin­nvoll ist es immer, die Preise seines Anbi­eters zu ver­gle­ichen und gegebe­nen­falls zu einem anderen Stro­man­bi­eter zu wech­seln.

Aber nicht nur ein Preisver­gle­ich, son­dern auch weniger Stromver­brauch schont den Geld­beu­tel. Wer in diesem Bere­ich aktiv wer­den möchte, der sollte sich zuerst ein­mal gründlich über diverse Spar­möglichkeit­en informieren und dann entschei­den, welche Maß­nah­men man in sein­er eige­nen Woh­nung umset­zt. So stellen z.B. Elek­trogeräte, die nicht genutzt wer­den und den­noch Strom ver­brauchen (Stand-By-Modus), ein nicht zu unter­schätzen­des Einspar­po­ten­tial dar. Die voll­ständi­ge Tren­nung eines Gerätes vom Strom kann mit Hil­fe ein­er Steck­er­leiste den Stromver­brauch senken. Darüber­hin­aus muss z.B. der Com­put­er nicht Tag und Nacht laufen, wenn man ihn nicht nutzt. Der Aus­tausch von älteren, strom­fressenden Elek­trogeräten wie z.B. Kühlschränken, Gefriertruhen oder Waschmaschi­nen kann eben­falls den Lauf des Stromzäh­lers ver­langsamen und let­z­tendlich die Kosten senken.