Flüssige Biomasse

Flüssige Biomasse

Die Her­stel­lung flüs­siger Bio­masse soll kün­ftig nach­haltig ohne Zer­störun­gen der Umwelt erfol­gen. Die Bun­desregierung legte eine entsprechende Verord­nung für eine nach­haltige Her­stel­lung von flüs­siger Bio­masse zur Stromerzeu­gung (BioSt-NachV) vor, mit der in Zukun­ft erre­icht wer­den soll, dass flüs­sige Bio­masse, die zur Stromerzeu­gung genutzt und nach dem Erneuer­bare-Energien-Gesetz vergütet wird, unter Beach­tung nach­haltiger Stan­dards hergestellt wird. Bio­masse, die diesen Kri­te­rien nicht entspricht soll nicht mehr vergütet wer­den.

Ab 2010 müssen, so bes­timmt es die jet­zt vorgelegte Verord­nung, bes­timmte Anforderun­gen an die nach­haltige Bewirtschaf­tung land­wirtschaftlich­er Flächen und die Erhal­tung schützenswert­er Land­schaften einge­hal­ten wer­den. Zudem soll gewährleis­tet wer­den, dass bei der Stromerzeu­gung mit Bio­masse weniger Treib­haus­gase pro­duziert wer­den. Die Anforderun­gen in der BioSt-NachV entsprechen den Richtlin­ien der Europäis­chen Union (2009/28/EG). Mit der Verord­nung wer­den zudem Grund­la­gen für pri­vatwirtschaftliche Zer­ti­fizierungs- und Kon­troll­sys­teme geschaf­fen, um eine Über­prü­fung der Qual­itäts­stan­dards zu erre­ichen.