Investieren in erneuerbare Energien

Invest­ments in erneuer­bare Energien erfreuen sich ein­er steigen­den Beliebtheit. Invest­ment­fonds, die sich auf Sonnenen­ergie, Wind­kraft- oder Wasserkraftan­la­gen spezial­isiert haben, gel­ten nicht mehr als ungewöhn­liche Kap­i­ta­lan­lagemöglichkeit­en.

Investieren in erneuerbare Energien

Spätestens seit Ein­führung des Öko-Dax ist das Investieren in erneuer­bare Energien gesellschafts­fähig gewor­den. Dieser Aktienin­dex ist am 4. Juni 2007 einge­führt wor­den und ist ein Pro­dukt der Deutschen Börse. Darüber hin­aus wird er auch im elek­tro­n­is­chen Han­delssys­tem XETRA geführt. Aus zehn Aktienkursen im XETRA von Unternehmen aus dem Bere­ich erneuer­bare Energien errech­net sich der Index. Regelmäßig wird vierteljährlich die Zusam­menset­zung fest­gelegt. Die Gründe, aus denen ein Unternehmen aus dem Öko-Dax her­aus­fällt sind ver­schieden. Die Über­nahme eines Unternehmens, das Ende der Börsen­zu­las­sung oder auch die Insol­venz kön­nen zum Auss­chei­den eines Unternehmens führen.

Nach der Naturkatas­tro­phe in Japan und den Auswirkun­gen auf das Atom­kraftwerk Fukushi­ma am 11. März 2011 stieg der Öko-Dax von 200 Punk­ten (am 10.03.2011) auf 257 Punk­ten (am 28.03.2011). Mit ein Grund ist der Atom­ausstieg in der Bun­desre­pub­lik Deutsch­land. In der Fol­gezeit ver­lor der Öko-Dax bis zum Okto­ber 2011 mehr als 146 Punk­te. Derzeit liegt die Marke auf dem Tief­s­tand von 23 Punk­ten (am 09.12.2016).

Wer im Bere­ich erneuer­bare Energien sein Kap­i­tal anle­gen möchte, kann sich nicht unbe­d­ingt auf den Öko-Dax ver­lassen. Bei Unternehmen die nicht im Öko-Dax vertreten sind, ver­läuft der Aktienkurs zum Teil sehr unter­schiedlich. Während ein Unternehmen einen bedrohlichen Kursver­lust zu verze­ich­nen hat, kann sich die Aktie eines anderen Unternehmens dur­chaus pos­i­tiv entwick­eln. Let­z­tendlich lässt der Öko-Dax keine Rückschlüsse auf die gesamte Branche zu. Wer in diesem Bere­ich investieren möchte, sollte sich das einzelne Unternehmen genau anse­hen und unter Beobach­tung hal­ten. Beson­ders beim CFD-Han­del mit Aktien muss der Focus dauer­haft auf dem Unternehmen bleiben. Ist einem das Risiko bewusst, kann ein geschick­tes Han­deln nicht nur zu einem Gewinn führen, son­dern ganz neben­bei auch der Umwelt zugute kom­men. Ein Anleger, der umwelt­be­wusst ist, fühlt sich im Zweifel wohler, wenn er im Bere­ich der erneuer­baren Enegien sein Kap­i­tal ein­set­zt. Die Branche hat sich zu einem bemerken­werten Wirtschaft­szweig entwick­elt, der — auch nach dem Willen der Bun­deregierung — noch weit­er aus­ge­baut wer­den soll. Also warum nicht investieren ?