Gaspreisänderung gegenüber Nicht-Haushaltskunden

Gas­preis­än­de­rung gegen­über Nicht-Haus­halts­kun­den

Anders als bei Haus­halts­kun­den steht dem Gas­grund­ver­sor­ger gegen­über Nicht-Haus­halts­­kun­­­den im Sin­ne des Art. 2 Nr. 26 der Gas-Rich­t­­li­­nie 2003/​55/​EG, die auch nicht gemäß § 3 Nr. 22 Alt. 2 EnWG 2005 als Haus­halts­kun­den anzu­se­hen sind, gemäß § 4 Abs. 1 und 2 AVB­GasV auch nach dem Ablauf der bis zum 1.07.2004 rei­chen­den Umset­zungs­frist der Gas-Rich­t­­li­­nie 2003/​55/​EG

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Preisanpassung bei der Erdgasversorgung von Tarifkunden

Preis­an­pas­sung bei der Erd­gas­ver­sor­gung von Tarif­kun­den

Auf­grund einer gebo­te­nen ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 157, 133 BGB) des Gas­lie­fe­rungs­ver­tra­ges kön­nen Gas­ver­sor­gungs­un­ter­ne­men ihre eige­nen Gas­be­zugs­kos­ten durch Preis­er­höun­gen an ihre Tarif­kun­den wei­ter­ge­ben. Inso­weit hat der Bun­des­ge­richts­hof sei­ne bis­he­ri­gen Recht­spre­chung zum Bestehen eines gesetz­li­chen Preis­än­de­rungs­rechts der Gas­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men aus § 4 Abs. 1 und 2 AVB­GasV geän­dert. So die Ent­schei­dung des Bun­des­ge­richts­hofs in den hier

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Unberechtigte Gaspreiserhöhungen - und ihre Rückforderung

Unbe­rech­tig­te Gas­preis­er­hö­hun­gen – und ihre Rück­for­de­rung

Mit der Rück­for­de­rung von Zah­lun­gen, die im Rah­men eines Erd­­gas-Son­­der­­kun­­­den­­ver­­­tra­­ges nach unbe­rech­tig­ten Preis­er­hö­hun­gen erbracht wur­den, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Das beklag­te Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men belie­fert den Klä­ger seit 1997 als Son­der­kun­den mit Erd­gas. In dem Erd­gas­lie­fe­rungs­ver­trag ist ein Arbeits­preis von 4,2 Pfennig/​kWh (2,15 Cent/​kWh) ver­ein­bart. Ein Preis­an­pas­sungs­recht der Beklag­ten

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Die Ölpreisbindung in Erdgas-Sonderverträgen mit Unternehmen

Die Ölpreis­bin­dung in Erd­gas-Son­der­ver­trä­gen mit Unter­neh­men

Eine Preis­an­pas­sungs­klau­sel in einem Erd­gas­son­der­ver­trag, nach der sich der Arbeits­preis für die Lie­fe­rung von Gas zu bestimm­ten Zeit­punk­ten aus­schließ­lich in Abhän­gig­keit von der ver­trag­lich defi­nier­ten Preis­ent­wick­lung für Heiz­öl ändert, hält bei ihrer Ver­wen­dung im unter­neh­me­ri­schen Geschäfts­ver­kehr der Inhalts­kon­trol­le gemäß § 307 Abs. 1 BGB stand; dies gilt auch für eine Preis­an­pas­sungs­klau­sel,

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Preisanpassungen in Erdgas-Sonderverträgen mit Unternehmen

Preis­an­pas­sun­gen in Erd­gas-Son­der­ver­trä­gen mit Unter­neh­men

Eine in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Erd­gas­son­der­ver­trags ent­hal­te­ne Preis­re­ge­lung, die sowohl der Berech­nung des bei Ver­trags­be­ginn gel­ten­den Arbeits­prei­ses als auch der Berech­nung spä­te­rer Preis­än­de­run­gen dient, ist als Preis­haupt­ab­re­de der Inhalts­kon­trol­le gemäß § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB ent­zo­gen, soweit durch sie der bei Ver­trags­be­ginn gel­ten­de Arbeits­preis bestimmt wird. Sie stellt dage­gen

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Preisanpassungsklausel in Gaslieferungsverträgen mit Unternehmen

Preis­an­pas­sungs­klau­sel in Gas­lie­fe­rungs­ver­trä­gen mit Unter­neh­men

Der Bun­des­ge­richts­hof hat sich aktu­ell in zwei Ent­schei­dun­gen mit der Fra­ge befasst, ob eine in den All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen eines Gas­lie­fe­rungs­ver­trags ent­hal­te­ne Preis­an­pas­sungs­klau­sel, nach der sich der Arbeits­preis für die Lie­fe­rung von Gas zu bestimm­ten Zeit­punk­ten aus­schließ­lich in Abhän­gig­keit von der Preis­ent­wick­lung für Heiz­öl ändert, bei ihrer Ver­wen­dung im unter­neh­me­ri­schen Geschäfts­ver­kehr

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Gaspreise: Die Festlegung der Tagesneuwerte

Gas­prei­se: Die Fest­le­gung der Tages­neu­wer­te

Mit der gericht­li­chen Über­prü­fung der Fest­le­gung der Bun­des­netz­agen­tur vom 17.10.2007 über die nach § 6 Abs. 3 Gas­NEV aF bei der Ermitt­lung der Tages­neu­wer­te anwend­ba­ren Preis­in­di­zes hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Der Bun­des­netz­agen­tur kommt als Regu­lie­rungs­be­hör­de – was der Bun­des­ge­richts­hof für die kos­ten­ba­sier­te Ent­gelt­ge­neh­mi­gung nach § 23a EnWG bereits ent­schie­den

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Preisanpassungsklauseln in Gasversorgungsverträgen mit Normsonderkunden

Preis­an­pas­sungs­klau­seln in Gas­ver­sor­gungs­ver­trä­gen mit Norm­son­der­kun­den

In All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, die ein Ener­gie­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men in Gas­ver­sor­gungs­ver­trä­gen mit End­ver­brau­chern (Norm­son­der­kun­den) ver­wen­det, hal­ten die Klau­seln „Ändern sich die all­ge­mei­nen ver­öf­fent­lich­ten Tarif­prei­se (Haus­halt und Gewer­be) [des Ver­sor­gungs­un­ter­neh­mens], so ist [das Ver­sor­gungs­un­ter­neh­men] berech­tigt, die Ver­trags­prei­se ange­mes­sen zu ändern. Die Ände­run­gen wer­den wirk­sam mit der öffent­li­chen Bekannt­ga­be der geän­der­ten Prei­se ab dem in

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Preisänderungsklauseln in Gasversorgungsverträgen

Preis­än­de­rungs­klau­seln in Gas­ver­sor­gungs­ver­trä­gen

Klau­seln zur Gas­preis­än­de­rung in Son­der­kun­den­ver­trä­gen, die sich dar­auf beschrän­ken, das für Tarif­kun­den­ver­hält­nis­se vor­ge­se­he­ne Ände­rungs­recht des § 4 Abs. 1 und 2 AVB­GasV in Bezug zu neh­men, genü­gen nicht den Anfor­de­run­gen und sind des­halb unwirk­sam. So hat der Bun­des­ge­richts­hof in dem hier vor­lie­gen­den Fall der Ver­brau­cher­zen­tra­le Nor­d­rhein-Wes­t­­fa­­len ent­schie­den, die von einem Gas­ver­sor­gungs­un­ter­neh­men, die Rück­zah­lung

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Gaspreisanpassung bei Sonderkundenverträgen - und das europäische Unionsrecht

Gas­preis­an­pas­sung bei Son­der­kun­den­ver­trä­gen – und das euro­päi­sche Uni­ons­recht

Eine Stan­dard­klau­sel in Ver­brau­cher­ver­trä­gen unter­liegt auch dann einer Miss­brauchs­kon­trol­le, wenn sie nur eine für eine ande­re Ver­trags­ka­te­go­rie gel­ten­de natio­na­le Rege­lung auf­greift. Es ist Sache des natio­na­len Gerichts, in jedem Ein­zel­fall zu beur­tei­len, ob eine sol­che Klau­sel, die dem Gas­ver­sor­ger eine ein­sei­ti­ge Preis­an­pas­sung erlaubt, den Anfor­de­run­gen an Treu und Glau­ben, Aus­ge­wo­gen­heit

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Der Gaspreis beim Gasversorgungsnetzbetreiber

Der Gas­preis beim Gas­ver­sor­gungs­netz­be­trei­ber

Bei der für die Höchst­sät­ze der Kon­zes­si­ons­ab­ga­ben bei Gas­lie­fe­run­gen maß­geb­li­chen Abgren­zung von Tarif­kun­den und Son­der­ver­trags­kun­den nach § 1 Abs. 3, 4 KAV kommt es nicht auf das Abnah­me­ver­hal­ten, son­dern auf die ver­trag­li­che Aus­ge­stal­tung des Lie­fer­ver­hält­nis­ses an. Die Aus­ge­stal­tung des Lie­fer­ver­hält­nis­ses des Durch­lei­ters zum Kun­den ist auch für die Höchst­sät­ze der Kon­zes­si­ons­ab­ga­ben, die

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Die Folgen einer unwirksamen Preisänderungsklausel im Energieversorgungsvertrag

Die Fol­gen einer unwirk­sa­men Preis­än­de­rungs­klau­sel im Ener­gie­ver­sor­gungs­ver­trag

Auch in Anse­hung des Art. 6 Abs. 1 der Richt­li­nie 93/​13/​EWG kann eine infol­ge der Unwirk­sam­keit einer for­mu­lar­mä­ßig ver­ein­bar­ten Preis­än­de­rungs­klau­sel nach § 307 BGB ent­ste­hen­de plan­wid­ri­ge Rege­lungs­lü­cke in einem Ener­gie­ver­sor­gungs­ver­trag mit einem (Norm-)Sonderkunden im Wege der ergän­zen­den Ver­trags­aus­le­gung (§§ 157, 133 BGB) dahin­ge­hend geschlos­sen wer­den, dass der Kun­de die Unwirk­sam­keit der­je­ni­gen Preis­er­hö­hun­gen,

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Unwirksame Preisänderungen und die Verjährung der Rückzahlungsansprüche

Unwirk­sa­me Preis­än­de­run­gen und die Ver­jäh­rung der Rück­zah­lungs­an­sprü­che

Mit der Fra­ge, wann die Zum Beginn der Ver­jäh­rung für Rück­zah­lungs­an­sprü­che beginnt, die einem Gas­kun­den auf­grund einer unwirk­sa­mer Preis­än­de­rungs­klau­seln in einem Son­­der­­kun­­­den-Gas­­­lie­­fe­­rungs­­­ver­­­tag zuste­hen, hat­te sich aktu­ell der Bun­des­ge­richts­hof zu befas­sen: Die Rück­zah­lungs­an­sprü­che des Gas­kun­den aus § 812 Abs. 1 Satz 1 Fall 1 BGB ver­jäh­ren inner­halb der drei­jäh­ri­gen Regel­ver­jäh­rungs­frist des § 195 BGB

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Preisanpassungen bei der Erdgaslieferung

Preis­an­pas­sun­gen bei der Erd­gas­lie­fe­rung

Nach der stän­di­gen Recht­spre­chung des Bun­des­ge­richts­hofs fin­det eine Bil­lig­keits­kon­trol­le der von den Par­tei­en – sei es bei Ver­trags­schluss oder spä­ter – ver­ein­bar­ten Prei­se in ent­spre­chen­der Anwen­dung von § 315 BGB auch bei einer Mono­pol­stel­lung des Gas­ver­sor­gers nicht statt . Der umfas­sen­den gericht­li­chen Kon­trol­le steht ent­ge­gen, dass sie der Inten­ti­on des

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Kartelle auf dem Erdgasmarkt

Kar­tel­le auf dem Erd­gas­markt

Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on hat die von der EU-Kom­­mis­­si­on gegen E.ON und GDF Suez wegen Auf­tei­lung des fran­zö­si­schen und des deut­schen Erd­gas­markts fest­ge­setz­ten Geld­bu­ßen von je 553 Mio. € für jede Gesell­schaft auf 320 Mio. € her­ab­ge­setzt. Das Gericht der Euro­päi­schen Uni­on bestä­tigt zwar die Ent­schei­dung der EU-Kom­­mis­­si­on im

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Gaspreisüberzahlung - und die Verjährung der Rückzahlungsansprüche

Gas­preis­über­zah­lung – und die Ver­jäh­rung der Rück­zah­lungs­an­sprü­che

Die Ver­jäh­rung von Rück­zah­lungs­an­sprü­chen wegen Gas­preis­über­zah­lun­gen beginnt nicht bereits mit den jeweils geleis­te­ten Abschlags­zah­lun­gen, son­dern erst mit der anschlie­ßen­den Ertei­lung der Jah­res­ab­rech­nung zu lau­fen. Der Rück­zah­lungs­an­spruch unter­liegt der regel­mä­ßi­gen Ver­jäh­rungs­frist von drei Jah­ren (§ 195 BGB). Die­se beginnt gemäß § 199 Abs. 1 BGB grund­sätz­lich mit dem Schluss des Jah­res, in

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Formvorschriften bei der Gaspreis-Erhöhung

Form­vor­schrif­ten bei der Gas­preis-Erhö­hung

Die GasGVV berück­sich­tigt die euro­pa­recht­li­chen Vor­schrif­ten nur unzu­rei­chend, wenn für den Fall der Gebüh­ren­er­hö­hung dar­in kei­ne Beleh­rung über das Kün­di­gungs­recht des Kun­den ent­hal­ten ist. Mit die­ser Begrün­dung hat das Ober­lan­des­ge­richt Düs­sel­dorf in dem hier vor­lie­gen­den Fall die Zah­lungs­ver­pflich­tung einer Kun­din ver­neint. Ein Gas­ver­sor­ger aus Vier­sen hat­te 2011 vor dem Land­ge­richt

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Inflationsfaktoren in der Gaspreis-Ermittlung

Infla­ti­ons­fak­to­ren in der Gas­preis-Ermitt­lung

Die Anpas­sung der Gas­prei­se um einen jähr­li­chen Infla­ti­ons­fak­tor für die Jah­re 2005 und 2006 schei­det inso­weit aus, als bei der Ermitt­lung des Aus­gangs­ni­veaus für die Bestim­mung der Erlös­ober­gren­zen Plan­kos­ten berück­sich­tigt wor­den sind. Die Kos­ten für die Nut­zung vor­ge­la­ger­ter Net­ze sind in die peri­oden­über­grei­fen­de Sal­die­rung nach § 10 Gas­NEV ein­zu­be­zie­hen. Bun­des­ge­richts­hof,

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Der örtliche Gasversorger und seine überhöhten Gaspreise

Der ört­li­che Gas­ver­sor­ger und sei­ne über­höh­ten Gas­prei­se

Der Bun­des­ge­richts­hof hat es den ört­li­chen Gas­ver­sor­gern etwas schwe­rer gemacht, die Gas­prei­se wie bis­her weit­ge­hend frei zu bestim­men: Ansatz­punkt hier­für ist die Defi­ni­ti­on eines ört­li­chen Mark­tes, auf dem der Gas­ver­sor­ger eine markt­be­herr­schen­de Stel­lung hat, so dass den Kar­tell­be­hör­den ein Ein­schrei­ten mög­lich ist: Der für die Beur­tei­lung einer markt­be­herr­schen­den Stel­lung eines

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