6. Ener­gie­for­schungs­pro­gramm

Das Bun­des­ka­bi­nett hat das 6. Ener­gie­for­schungs­pro­gramm der Bun­des­re­gie­rung „For­schung für eine umwelt­scho­nen­de, zuver­läs­si­ge und bezahl­ba­re Ener­gie­ver­sor­gung“ ver­ab­schie­det. Das Pro­gramm ist ein gemein­sa­mes Pro­jekt des feder­füh­ren­den Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie und des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Umwelt, Natur­schutz und Reak­tor­si­cher­heit, des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Ernäh­rung, Land­wirt­schaft und Ver­brau­cher­schutz sowie des Bun­des­mi­nis­te­ri­ums für Bil­dung und For­schung. Es legt die Grund­li­ni­en und Schwer­punk­te der För­der­po­li­tik der Bun­des­re­gie­rung im Bereich inno­va­ti­ver Ener­gie­tech­no­lo­gien für die kom­men­den Jah­re fest.

6. Ener­gie­for­schungs­pro­gramm

Mit dem 6. Ener­gie­for­schungs­pro­gramm ergänzt die Bun­des­re­gie­rung ihre Ener­gie- und Kli­ma­po­li­tik durch einen neu­en stra­te­gi­schen Ansatz. Sie setzt so auf die ver­bes­ser­te För­de­rung von Erfor­schung und Ent­wick­lung zukunfts­fä­hi­ger Ener­gie­tech­no­lo­gien. Das Enga­ge­ment der Bun­des­re­gie­rung spie­gelt sich vor allem in dem Bud­get für Ener­gie­for­schung wider. Von 2011 bis 2014 ste­hen rund 3,4 Mil­li­ar­den Euro für die För­de­rung der Ener­gie­for­schung zur Ver­fü­gung. Der beacht­li­che Auf­wuchs von rund 75 Pro­zent gegen­über der Ver­gleichs­pe­ri­ode 2006 bis 2009 speist sich groß­teils aus dem neu ein­ge­rich­te­ten „Ener­gie- und Kli­ma­fonds“. Die För­der­mit­tel wer­den stra­te­gisch auf prio­ri­tä­re Berei­che fokus­siert, die für den beschleu­nig­ten Umbau der Ener­gie­ver­sor­gung Deutsch­lands wich­tig sind: Erneu­er­ba­re Ener­gien, Ener­gie­ef­fi­zi­enz, Ener­gie­spei­cher, Netz­tech­no­lo­gien sowie die Inte­gra­ti­on der erneu­er­ba­ren Ener­gien in die Ener­gie­ver­sor­gung.

Mit gemein­sa­men För­der­initia­ti­ven der betei­lig­ten Res­sorts setzt die Bun­des­re­gie­rung neue Akzen­te in der For­schungs­land­schaft und bün­delt ihre Kern­kom­pe­ten­zen in den ener­gie­po­li­tisch wich­ti­gen The­men. Zudem wird die inter­na­tio­na­le For­schungs­ko­ope­ra­ti­on wei­ter aus­ge­baut. Von beson­de­rer Bedeu­tung ist dabei eine stär­ke­re Ver­net­zung der For­schungs­ar­bei­ten inner­halb der Euro­päi­schen Uni­on. Schließ­lich stärkt die Bun­des­re­gie­rung die Koor­di­nie­rung und Abstim­mung sämt­li­cher Ener­gie­for­schungs­ak­ti­vi­tä­ten durch den Aus­bau der „Koor­di­nie­rungs­platt­form Ener­gie­for­schung“.