Namensänderung eines Windenergieanlagenherstellers

Unter den erneuer­baren Energien ist Wind der größte Strom­liefer­ant. Mit einem Anteil von 36,5 Prozent belegt die Wind­kraft den vorderen Platz. Zu den 5 größten Winden­ergiean­la­gen­her­stellern zählt auch Sen­vion, ehe­mals REpow­er Sys­tems, als 100 %ige Tochterge­sellschaft des indis­chen Konz­erns Suzlon Ern­er­gy.

Namensänderung eines Windenergieanlagenherstellers

Gegrün­det wor­den ist das Ham­burg­er Win­dradun­ternehmen im Jahre 2001 und hat sei­ther den Namen REpow­er genutzt. Inhab­er der Namenslizenz ist aber ein Schweiz­er Unternehmen, das nun die Ver­wen­dung des Namens wieder für sich beansprucht.

Und da es sich hier um ein “Urgestein” der deutschen Win­drad-Bauer han­delt, soll uns diese Umben­nen­nung dur­chaus einen Artikel wert sein.

Senvion — der neue Name

Also hat das Ham­burg­er Unternehmen einen neuen Namen erhal­ten und sein Erschei­n­ungs­bild dem Tätigkeits­ge­bi­et angepasst:
SENVION”. Der Name ist eine Zusam­menset­zung aus einzel­nen Buch­staben und Sil­ben, die das Unternehmen wieder­piegeln sollen:

  • Der Buch­stabe “S” bezieht sich auf “Sus­tain­abil­i­ty” und soll die Nach­haltigkeit des Pro­duk­tes verkör­pern.
  • EN” als Abkürzung ver­weist auf die Energie.
  • Die Buch­staben “VI” ste­hen für Vision und “ON” kann man wörtlich mit “an” bzw. “angeschal­tet” über­set­zen.

Für ein Unternehmen, das im Bere­ich der erneuer­baren Energien tätig ist, bietet es sich natür­lich an, die Far­bge­bung seines Logos der Tätigkeit entsprechend zu gestal­ten: Grün! Allein diese Farbe assozi­iert der Ver­brauch­er mit umwelt­fre­undlich, nach­haltig — eben mit der erneuer­baren Energie.

Ein neuer Name soll beson­ders in Verbindung mit der her­vorge­hobe­nen 1 im Logo die Einzi­gar­tigkeit des Unternehmens her­vorheben. Wie der Vor­standsvor­sitzende von Sen­vion betont, soll unter neuem Namen der Weg als starke und inno­v­a­tive Marke der Winden­ergiebranche fort­ge­set­zt wer­den. So wer­den in Schleswig-Hol­stein in den näch­sten zwei Jahren eines noch unter dem alten Namen erhal­te­nen Auf­trags über 100 Win­dan­la­gen aufgestellt wer­den.

Weiterentwicklung der Windenergieanlagen

Weit­er­hin set­zt Sen­vion auf die per­ma­nente Weit­er­en­twick­lung sein­er Pro­duk­te und die Zer­ti­fizierung sein­er Wind­kraftan­la­gen. Ger­ade bei inter­na­tionalen Auss­chrei­bungsver­fahren bezüglich Wind­kraftan­la­gen wird regelmäßig die Zer­ti­fizierung voraus­ge­set­zt. Größer­er Rotor­durchmess­er und höhere Energieerträge bei gerin­geren Kosten, das ist kurz gesagt das Erfol­gsrezept von Sen­vion. So wird auch unter dem neuen Namen an dem Prinzip fest­ge­hal­ten, bewährte Tech­nolo­gie kon­se­quent weit­er zu entwick­eln und gezielt zu opti­mieren.

Sowohl onshore (Winden­ergiegewin­nung auf dem Fes­t­land) als auch off­shore (Winden­ergiean­la­gen auf See) gehört das Unternehmen zu den führen­den Winden­ergiean­la­gen­her­stellern. Beson­ders mit ein­er Winden­ergiean­lage auf dem Meer kann eine sehr hohe Leis­tung erbracht wer­den. Allerd­ings ist der Aus­bau der Off­shore-Winden­ergie im Verzug. Der Bau neuer Anla­gen soll laut Bun­desregierung mit dem neuen Off­shore-Net­zen­twick­lungs­plan und den neuen Haf­tungsregeln bezüglich Net­zan­bindun­gen und Off­shore-Wind­parks zukün­ftig bess­er koor­diniert wer­den.