Wirt­schafts­im­pul­se durch die „Blau­en Ener­gie“

In Ver­bin­dung mit der För­de­rung und Wei­ter­ent­wick­lung der soge­nann­ten „Blau­en Ener­gie“ sieht die nie­der­säch­si­sche Lan­des­re­gie­rung in der Tech­no­lo­gie eine Chan­ce zur „Stär­kung der natio­na­len mari­ti­men Wirt­schaft“.

Wirt­schafts­im­pul­se durch die „Blau­en Ener­gie“

Im Rah­men der Beant­wor­tung einer klei­nen Anfra­ge hat der Nie­der­säch­si­sche Ver­kehrs­mi­nis­ter erklärt, dass die „Blaue Ener­gie“ grund­sätz­lich dazu geeig­net ist, die Import­ab­hän­gig­keit der Euro­päi­schen Uni­on von fos­si­len Ener­gie­trä­gern lang­fris­tig zu sen­ken, den Aus­bau alter­na­ti­ver Ener­gie­er­zeu­gung zu ver­ste­ti­gen und so den Aus­stoß von CO2-Emis­sio­nen zu ver­rin­gern. Die Ener­gie­res­sour­cen der Mee­re lie­gen dabei über dem Ener­gie­be­darf der Mensch­heit, sind aber welt­weit ungleich­mä­ßig ver­teilt. Die Mee­res­ener­gie selbst kann nicht über Kraft­wer­ke in Nie­der­sach­sen genutzt wer­den bzw. bie­ten die deut­schen Küs­ten kein aus­rei­chen­des Poten­zi­al.

Aber auch wenn das öko­no­misch und öko­lo­gisch nutz­ba­re Poten­zi­al der „Blau­en Mee­res­ener­gie“ an der deut­schen Nord­see­küs­te gering ist, kön­nen deut­sche und nie­der­säch­si­sche Unter­neh­men trotz­dem von dem Ent­wick­lungs­po­ten­ti­al pro­fi­tie­ren. In der Tech­no­lo­gie wird eine Chan­ce zur „Stär­kung der natio­na­len mari­ti­men Wirt­schaft“ gese­hen. Mit ihrem Know-how kön­nen deut­sche Unter­neh­men die tech­ni­schen Her­aus­for­de­run­gen, die der Bereich Mee­res­tech­nik /​Mee­res­ener­gien erfor­dert, meis­tern und sich nach Mei­nung des Minis­ters auch in die­sem Bereich auf dem Welt­markt behaup­ten. Eben­so wer­den Syn­er­gie­ef­fek­te mit der Off­shorewind­ener­gie erwar­tet.