Pkw-Ener­gie­ver­brauchs­kenn­zeich­nung

Pkw-Ener­gie­ver­brauchs­kenn­zeich­nung

Das Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Tech­no­lo­gie hat ges­tern den Ent­wurf zur Ände­rung der Pkw-Ener­gie­ver­brauchs­kenn­zeich­nungs­ver­ord­nung (Pkw-EnVKV) gegen­über der EU-Kom­mis­si­on noti­fi­ziert. Mit der Ver­ord­nung soll eine far­bi­ge Ener­gie­ef­fi­zi­enz­ska­la ein­ge­führt wer­den.

Der Ent­wurf sieht eine rela­ti­ve Ver­brauchs­kenn­zeich­nung vor. Danach bestimmt sich die Ener­gie­ef­fi­zi­enz des ein­zel­nen Fahr­zeugs auf der Grund­la­ge der CO2-Emis­sio­nen unter Berück­sich­ti­gung der Fahr­zeug­mas­se. Im Unter­schied zu abso­lu­ten Kenn­zeich­nungs­mo­del­len ande­rer EU-Staa­ten, die die Ener­gie­ef­fi­zi­enz allein auf der Grund­la­ge des CO2-Aus­sto­ßes ermit­teln, kön­nen Effi­zi­enz­un­ter­schie­de mit dem deut­schen Ent­wurf in allen Fahr­zeug­seg­men­ten dif­fe­ren­ziert dar­ge­stellt wer­den. Anrei­ze zur Her­stel­lung effi­zi­en­te­rer Fahr­zeu­ge wer­den damit nicht nur für grö­ße­re, son­dern auch für klei­ne­re Fahr­zeu­ge gesetzt, die in der Mas­se den Haupt­aus­stoß an CO2 ver­ur­sa­chen.

Im Anschluss an die Noti­fi­zie­rung und nach Ablauf der hier­mit ver­bun­de­nen Still­hal­te­frist wird der Ent­wurf vor­aus­sicht­lich Anfang 2011 dem Bun­des­rat zuge­lei­tet, des­sen Zustim­mung zum Inkraft­tre­ten erfor­der­lich ist.